was sich bei der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH an Beschwerden ansammelt...

Diese Zusammenfassung der Beschwerden über den ÖPNV der REgion, also wesentlich die RVO GmbH, die sich bei der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH so ansammelten, wurde von Frau Dr. Schlögl eingereicht und stand schon in der Mitgliederversammlung vom 6.11. auf der TO.
Wir müssen diese Dinge wohl in eigenen Prozess einzeln durchgehen. Ich bitte mal erste Ideen usw. hier zu kommentieren - wir sprechen dann in der MV 4.12.2019 über das weitere Vorgehen.

Fahrplantakt, Anschluss:
  1. Linie 829 zum Porschemuseum verkehrt nur Mo-Fr nicht am Wochenende
  2. Ganz Karlstein/Ecke Neu Meran wird gar nicht vom ÖPNV bedient
  3. Innerstädtisch endet Bustransfer viel zu früh
  4. In den Abendstunden gibt es keine Busverbindung mehr zwischen Ramsau-Berchtesgaden-Königssee
  5. Des Öfteren kommt es zu Verspätungen der Busse -> Anschluss kann nicht erreicht werden.
  6. Der Bus, der am Königssee um halb wegfährt (Linie 841), hat keinen direkten Anschluss ab Berchtesgaden (hier fahren die Busse meistens um viertel nach weg). Aber diese Linie fährt einmal stündlich durch bis Bad Reichenhall. Die zusätzlich eingesetzten Busse (fahren um 10 vor am Königssee ab) haben gleich einen Anschluss nach Salzburg, Ramsau, Berchtesgaden, etc.
  7. Linie 842 Berchtesgaden-Schönau-Königssee
Diese Linie wurde vor einigen Jahren eingeführt – und wird sehr gut angenommen. Leider ist hier kein stündlicher Verkehr, der Bus fährt nur 6x am Tag. Da sich im Ortsteil Schönau aber sehr viele Hotels und größere Häuser befinden, ist diese Linie meistens überfüllt. Hier kommt es des Öfteren vor, dass die Gäste an der Haltestelle einfach stehen gelassen werden.
Erreichbarkeit Loipl/
Hochschwarzeck
Es wird immer wieder montiert, dass Loipl und Hochschwarzeck (von Bischofswiesen kommend) nicht mit dem Linienbus erreichbar sind
  1. Nach Aschauerweiher fährt kein Linienbus.
  2. Linie 839
Bahnreisende, die nach Strub (Jugendherberge, Altenheim Insula, Gebirgsjägerkaserne etc.) möchten müssen – meist mit schwerem Gepäck – bis zur Haltestelle Andreas-Fend-Ring laufen. Vorschlag: Ringlinie 839 bis Bushaltestelle Brennerbascht ausdehnen.
  1. Linie 841
  • MO-FR
Letzter Bus von Königssee nach Reichenhall um 17:28 Uhr bzw. von ZOB Berchtesgaden 17:45 Uhr.
Fahrt 18:55 Uhr/19:15 Uhr fährt nur (bei Bedarf) bis Haltestelle Winkl-Sellboden.
Vorschlag: Um die Vermieterbetriebe in Winkl-Land abzudecken, ist eine Fahrt (bei Bedarf) bis Hallthurm sinnvoll.
  • Sa, So, Feiertag:
Fahrt 18:55 Uhr / 19:15 Uhr führt bis Bad Reichenhall.
Vorschlag: Wochenend-/Feiertagstaktung bis 19:15 Uhr auch von Mo.-Fr.
9:30 Uhr erster Bus ab Bad Reichenhall Hbf; Ankunft Berchtesgaden Hbf/Umsteigemöglichkeit in alle Richtungen 10:10 Uhr; Ankunft Jennerbahn 10:27 Uhr – Gerade für Gäste, die Wanderungen planen, ist das sehr spät.

Vorschlag: Angemessen frühere erste Fahrt ab Bad Reichenhall
  • Es wird gelegentlich noch montiert, dass die Busse von /nach Königssee und Salzburg zu Stoßzeiten überfüllt sind. Allerdings scheint sich die Situation im Vergleich zu den Vorjahren verbessert zu haben.
Linie 829
Die Linie verbindet Bad Reichenhall mit Teisendorf, allerdings nur Mo.-Fr. und hier auch nur in einem angemessenen Takt, wenn Schule ist. Insofern wäre das gesamte Wochenende in den bestehenden Takt mit aufzunehmen bzw. zumindest in einer „abgespeckten“ Version.
  1. Es wäre sinnvoll die Schienenanbindungen zu gewährleisten. In Teisendorf am Bahnhof ist dies Mo.-Fr. gewährleistet, allerdings nicht in Piding am Bahnhof. Eine Verbindung zur BLB ist sofern nicht gewährleistet.
  2. Rossfeld wird in der Hauptsaison zu wenig, in der Nebensaison gar nicht angefahren
  3. Kehlsteinhaus sollte bis mindestens 18:00 Uhr angefahren werden.
  4. Citybus/Shuttle – Berchtesgaden Bahnhof <-> Zentrum
  5. Bei schlechtem Wetter sind Busse nach Salzburg hoffnungslos überfüllt. Hier bräuchte es schnell und flexibel ein oder zwei Zusatzbusse. Es fehlt hier an der Bereitschaft, auf die Bedarfe der touristischen Gäste in der Hochsaison einzugehen.
  6. Wir sind eine touristische Region, Busse müssten gerade am Wochenende und an Feiertagen noch mehr/regelmäßiger fahren, als unter der Woche. Das Gegenteil ist jedoch der Fall – es macht den Eindruck, als würden die Fahrpläne nur für die Bedarfe von Berufspendlern geschrieben, was wichtig ist. Jedoch gilt es auch die Zielgruppe der touristischen Gäste und Ausflügler zu beachten. Bspw. Fährt der Bus nach Salzburg Sonn- und feiertags nur alle 2 Stunden
  7. Linie Maria Gern (schließt auch die oberen Teile von Berchtesgaden ein, Lockstein mit vielen Gastgebern, Krankenhaus, etc.): Buslinie fährt viel zu selten
  8. Wenn der Zug kommt müssen die Fahrgäste oft über 40 Minuten auf den Anschlussbus warten (bspw. Linie Bad Reichenhall – Königssee)
  9. Viele Beschwerden, dass abends/nachts keinerlei Busse fahren. Gäste wünschen sich – gerade bei größeren Veranstaltungen, aber auch einfach nach einem gemütlichen Abendessen im Berchtesgadener Markt - auch abends die Möglichkeit, mit dem Bus zurück in die Unterkunft zu kommen. Rufbus wird als Alternative nur wenig akzeptiert. Zwei Stunden vorher planen usw. mögen die Gäste nicht gerne, bzw. ist vielen bei großen Veranstaltungen im Markt eine Heimfahrt um 22:00 Uhr (letzte Fahrmöglichkeit mit dem Rufbus) zu früh – Veranstaltungsende ist meist erst 23:00 Uhr

Freundlichkeit:
  1. DB Schalter in Bad Reichenhall sind zahlreiche Klagen.
  2. Wir bekommen von unseren Gästen, besonders am Königssee, die Rückmeldung, dass die Busfahrer unfreundlich sind, keine genauen Auskünfte oder „pampige“ Antworten geben. Besonders wenn die Busse schon überfüllt sind, bekommt man meist keine Auskünfte, ob noch ein Ersatzbus kommt oder wann der nächste Bus fährt.
  3. Ungeduld und Unfreundlichkeit, gerade den älteren und ausländischen/asiatischen Gästen gegenüber
  4. Drängeln
  5. Keine Bereitschaft, etwas (Gästekarte etc.) zu erklären
  6. Keine Kommunikationskompetenz im „Krisenfall“ (bspw. Bus ist voll -> Busfahrer darf keine Leute mehr einlassen -> keine Kommunikation/Erklärung, sondern Bus fährt ohne einen Ton einfach an der Haltestelle vorbei)

Sauberkeit:
  1. Bahnhof in Bad Reichenhall wirkt wenig ansprechend – ebenso Bayerisch Gmain


Fahrzeuge:
  1. In Bad Reichenhall gibt es dazu kein Feedback seitens Gäste – optisch jedoch guter Eindruck, relativ leise und neu
  2. Hohes Aufkommen zur selben Zeit z.B.: Linie 843 Unterstein ab 9:00 Uhr. Statt eines größeren Buses, die es im Fuhrpark der RVO gibt, so werden immer die kleineren genutzt
  3. RVO versucht auf den Linien zum Königssee zu den Stoßzeiten immer einen Gelenkbus oder wenn notwendig zwei Busse einzusetzen. Sobald das nicht der Fall ist, sind die Busse überfüllt.
  4. Die Linien im Rupertiwinkel werden durchgängig mit großen Bussen bedient, was sicherlich dem Fahrplan und der optimalen Auslastung durch andere Linien der Fall ist. Grundsätzlich würde eine geringere Kapazität ausreichen. (ausgenommen die morgendlichen Stoßzeiten)
Fahrplanauskunft:
  1. Schlecht! Die Gäste bemängeln die Öffnungszeiten/Schalter am Bahnhof
  2. Schlimmer noch: Auskunft der RVO am Bahnhof. Das dortige Häuschen ist nahezu nie besetzt, Öffnungszeiten? – Fehlanzeige
  3. Auskünfte über Anschlussbusse geben die Busfahrer leider nur sehr selten. Es kommt auch immer darauf an, mit welcher Linie die Gäste fahren. Speziell am Königssee ist es mit Auskünften ganz schlecht
  4. Allgemein sind an Bushaltestellen oftmals keine Anschlusszeiten angebracht
  5. Schlechte Anbindung in den Ferienzeiten Ramsau-Hochschwarzeck -> Rufbus keine Alternative, da gleiche Kosten wie Taxi jedoch nicht so flexibel
  6. Fahrpläne hängen an den Haltestellen ebenso wie diese in der Tourist-Info erhältlich sind. Hier wäre sicherlich noch Potenzial bei den Vermieterbetrieben selbst und Gaststätten (dies macht allerdings nur Sinn, wenn die Fahrtzeiten angepasst werden, da der letzte Bus am frühen Abend fährt)
  7. Oft keinerlei Aushang an den Haltestellen, wenn Buslinien wegen Straßensperrungen etc. ausfallen

Haltestellen:
  1. Oftmals zu wenig Sitzmöglichkeiten für zu viele Wartende
  2. Es gibt einige Haltestellen, die nicht sehr häufig angefahren werden, wo aber viele große Unterkünfte sind. Das ist z.B.: der Alpenhof in der Richard-Voss-Straße (Linie 841). Bei der Linie 842 ist das auch so, dass entweder über die Oberschönau gefahren wird oder über Unterstein somit wird ein Gebiet nicht angefahren.
  3. Bei den Haltestellen kann man sicherlich sagen, dass die Linie 829 die Hauptachse von Bad Reichenhall, Piding, Anger und Teisendorf abdeckt. Da es sich bei allen drei Gemeinden um Flächengemeinden handelt, ist hier sicherlich eine adäquate Abdeckung des öffentlichen Personennahverkehrs mit zusätzlichen Fahrmöglichkeiten (Ruftaxi, Gemeindebus,…) abzudecken.
Etc. Etc.:
  1. Dschungel der verschiedenen Gastkartenleistungen, führt zu Unmut, Verwirrung
  2. Preischaos aus Gästesicht (Anrechnung der Gastkarte bis,..) Tageskarten uvm.
  3. Allgemein wird sich mehr Angebot im öffentlichen Personennahverkehr in und um Anger gewünscht.
Martin Schön, Bad Reichenhall
Getaggt:
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