Ridesharing Startup ioki: Mobilität für jedermann, jederzeit und überall

Die Deutsche Bahn Tochter ioki setzt sich das Ziel, Mobilität für alle möglich zu machen. Der Ridesharing Service des Mobility Startups soll öffentliche Verkehrsmittel ergänzen und langfristig das private Auto überflüssig machen.

Momentan befindet sich das Startup mit 130.000 Fahrgästen seit Juli 2018 auf Erfolgskurs. Besonders in Hamburg nutzen immer mehr Menschen den Ridesharing Service des Mobility Startups. 32% aller Bewohner der Hamburger Stadtteile Osdorf und Lurup sind in Besitz der ioki Hamburg App. Das Startup ist aktuell mit 20 Elektroautos auf den Straßen der beiden Stadtteile unterwegs.


Das Mobility Startup ioki bietet auch im ländlichen Bereich die Lösung für die letzte Meile

Mit einem Fokus auf das Ridesharing im ländlichen Raum erhofft sich das Startup, dass Personen langfristig auf ihr privates Fahrzeug verzichten. Der Service des Ridesharing Unternehmens ist so flexibel und persönlich gestaltet, dass ein eigenes Fahrzeug überflüssig werden soll. Man kann sich mit ioki Ridesharing bequem und kostengünstig von der Haustür zu einer naheliegenden Haltestelle fahren lassen und dort auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Wie funktioniert das Ridesharing bei Mobility Startup ioki?

Das Ridesharing bei ioki folgt dem sogenannten ‚On Demand’ Konzept, was bedeutet, dass der Service immer auf Abruf verfügbar ist. Ähnlich wie bei anderen Ridesharing Anbietern wie MOIA, erfolgen Buchung und Bezahlung der Fahrten über eine App. Das Startup ermöglicht zudem auch Buchungen per Telefon und ermöglicht dadurch auch älteren Menschen, die eventuell kein Smartphone besitzen, die Nutzung seines Ridesharing Services.

Sobald eine Fahrt angefragt wird, wird diese von einem Algorithmus erfasst und versucht, mit anderen Fahrten anderer Kunden zu kombinieren. Die ioki-App integriert sogar die öffentlichen Verkehrsmittel in die Routenplanung, um für Kunden die bestmögliche Route von A nach B zu planen.

On-Demand Ride-Pooling als feste Ergänzung zum ÖPNV in Hamburg und Schleswig-Holstein

Jetzt wurde der Frage nachgegangen, ob das neue Angebot tatsächlich den klimafreundlichen Nahverkehr unterstützt? Diese und weitere Fragen wurden in einer Studie des Instituts für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) wissenschaftlich aufgearbeitet. Dabei zeigen die jetzt veröffentlichten Ergebnisse, dass das On-Demand-Konzept gut angenommen wird und sich als feste Ergänzung des ÖPNV in Hamburg und Schleswig-Holstein etabliert hat.

  • 72 Prozent der Befragten lassen sich zur nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle oder einen Bahnhof fahren bzw. von dort abholen.
  • Jeder vierte Fahrgast ersetzt die Fahrt mit dem Pkw durch den individuellen Shuttle-Service.
  • 50 Prozent der Fahrgäste nutzen das Angebot täglich.
  • 85,7 Prozent der Fahrgäste, die ioki Hamburg aus Sicherheitsgründen nutzen, sind weiblich.
  • 88 Prozent der Fahrgäste besitzen eine HVV-Zeitkarte.

„Die große Mehrheit nutzt ioki Hamburg als Zubringer zur nächsten Haltestelle. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Je attraktiver der Nahverkehr wird, desto stärker entlasten wir die Innenstadt von CO2-Emissionen, Verkehrslärm und Feinstaub“, sagt Toralf Müller, Geschäftsführer der VHH.

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