MONOCAB EISENBAHN-KABINEN: Paternoster-Konzept für den Nahverkehr

bearbeitet 1. Februar in Bahnen ...

Wenn manche ein Gleis sehen, träumen viele von vergangenen Zeiten.

Im Wohnzimmer sehe ich in ca. 12 m Entfernung auf die vorbeifahrende Züge von und nach Berchtesgaden. Ich sehe natürlich nicht in Abteile hinein, habe aber doch den Eindruck, dass da beim als Regionalzug verkehrenden IC überwiegend Masse bewegt wird und rätsle, ob das Verhältnis besser ist als bei einem Tesla mit einem 75kg-Persönchen als Pilot. Relativ häufig benutze ich Verbindungen, die um 1/2 2 morgens in Freilassing ankommen, wo ich deshalb ein Auto für die Heimfahrt stationiert haben.

Da kommt man leicht ins Grübeln, verbindet sein Wissen über neue Steuermöglichkeiten mit allgemeinen technologischen Grundlagen - und siehe da, auch andere:


Das Projekt CountryCab sieht per Smartphone-App buchbare Kabinenfahrzeuge vor, die auf der eingleisigen Bahnstrecke zwischen den Städten Lemgo und Extertal pendeln. Die Monocabs benötigen dabei nur eine Schiene, ein in die eingebauter Kreiselsensor hält die Fahrzeuge aufrecht. Der Vorteil – auf dem bestehenden Bahngleis können die Kabinen auch im Gegenverkehr aneinander vorbeifahren und wie ein Paternoster Fahrgäste einsammeln. Wie bitte?

Tja warum sollte die Entwicklung stehen bleiben? Wir haben noch über die Großeltern gelacht, die den Fernseher nicht mehr, geschweige den Computer verstanden haben. Hätte wirklich jemand geglaubt, das würde unserer Generation ganz anders geschehen???

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