Eisenbahnromantik - oder: INSPIRATION - Das ist für mich Eisenbahn

bearbeitet Dezember 2019 in Eisenbahnromantk

 Für mich aber ist Eisenbahn vor allem ein Ausdruck gepflegter Reisekultur. Wenn ich von meinen Reisen berichte oder darüber spreche, wo ich als nächstes hinfahren werde, ist die am häufigsten gestellte Frage: Oh, wie lange dauert da denn so eine Fahrt? 

Für mich ist das allerdings eine Frage, die mir niemals in den Sinn kommen würde, ist doch jede Minute länger im Bettchen des Nachtzuges oder beim Bier im Speisewagen ein willkommenes, zusätzliches Glück! Eisenbahn, das ist für mich das Beobachten der Szenerie an einem Bahnhof, das sind die unzähligen Beteiligten, ohne die eine Zugfahrt niemals möglich wäre: Schrankenwärter mit einem Fähnchen in der Hand, gewissenhaft zur Abfahrt pfeifende Zugbegleiter, tüchtige Lokomotivführer, dienstbeflissene Fahrdienstleiter, nachts werkelnde Gleisbauarbeiter, Ansager, Köche - die Liste ist beinahe unendlich!

Eisenbahn, das ist für mich aber auch ein Abteilfenster, das ich öffnen kann. Eine Bahnhofsgaststätte, in welcher ich gern verweile. Ein Speisewagen, in dem ich höre, wie mein Schnitzel frisch geklopft wird!

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Kommentare

  • Im Ausland bin ich in Zügen erstklassigen Service gewohnt. Selbst auf der Transsibirischen bekommt man erstklassiges Essen, dazu kommt dann der "Service" der Babuschkas auf den Bahnhöfen.

    Nur bei der Deutschen Bahn ist es ratsam, eigenes Essen mitzunehmen.


  • bearbeitet 17. Februar

    🤣Ja wo gibt es sie denn noch die schönen und empfehlenswerten Bahnhofsgaststätten? Ob ich jetzt in Hamburg, Frankfurt, Stuttgart oder München ein-, aus- oder umsteige, dort habe ich sie noch nicht gefunden. Wimre war das aber schon in den 70er Jahren nicht anders gewesen. Die Fahrt war damals noch wesentlich entspannter und viiiiel ruhiger. Aber die Bahnhöfe waren immer schon laut, hektisch, zugig, einfach unangenehm.

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