BM RASP Visionen zu Mobilität


Mobilität und Klimaschutz will BM Rasp (Berchtesgaden) in den kommenden Jahren völlig neu denken und dabei, wenn möglich, auch die anderen Talkessel-Gemeinden mit ins Boot holen. Und gründet einen Arbeitskreis.

Genervt sind laut Hannes Rasp aktuell viele Bürger und Gäste wegen des starken Individualverkehrs, wegen des teils mangelhaften ÖPNV-Angebots und teilweise restlos überfüllter Busse. »Und immer wieder höre ich den Unmut der Bürger wegen der gefühlten Ungleichbehandlung von Einheimischen und Gästen, die mit der Kurkarte kostenlos Busfahren können.

« Visionen?: Ganz oben sollte die Reduzierung des Individualverkehrs durch die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes sein. »Vor allem sollte es dabei auch um die Gleichstellung von Einheimischen und Gästen gehen«, sagte Rasp. Hannes Rasp denkt an einheitliche Bus- und Parkgebühren für Einheimische und Gäste oder kann sich »vielleicht sogar komplette Gebührenfreiheit« vorstellen. (Aber zunächst geben wir Geld aus für exzessives Ticketing: Alternative Bezahlmöglichkeiten in den Bussen wie Handytickets sollten das Busfahren erleichtern und beschleunigen. MS)

Weitere Vorschläge:

  • zentraler ÖPNV- und Carsharing-Platzes
  • die Installierung von autonom fahrenden Bussen.
  • »Man könnte auch einmal darüber nachdenken, ob wir uns zu gegebener Zeit die Schönauer Buslinie sichern«, sagte Rasp. Diese Linienkonzessionen werden von der Regierung von Oberbayern vergeben, bislang ist hier die Regionalverkehr Oberbayern GmbH am Zug.
  • Förderung von klimafreundlichen Übernachtungsbetrieben. 

Eine richtige Strahlkraft bekomme das Projekt aber wohl nur, wenn man auch die anderen Gemeinden des Berchtesgadener Talkessels mit ins Boot hole.

Oopsy: Rudi Schwaiger (CSU) ist bei der Umsetzung vor allem Flexibilität wichtig, denn der Landkreis sei beispielsweise in Punkto ÖPNV »so beweglich wie eine Eisenbahnschiene«. 

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