LOHC - interessante Anwendungsvariante für Wasserstoff

Hydrogenious LOHC Technologies nahm die Herausforderung an und löste beide Probleme: Verflüchtigung und Entzündlichkeit. Das Start-up entwickelte ein Verfahren, in dem Wasserstoff mit Öl (Dibenzyltoluol) risikolos gespeichert und transportiert werden kann. Der Effekt? Die bestehende Infrastruktur kann genutzt werden – sowohl die Kraftstofftanks an Tankstellen als auch die Leitungen für den Transport. Damit wäre der Weg für eine emissionsfreie Mobilität und Industrie bereitet.

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Kommentare

  • Das hört sich gut an, ist aber Raubbau erster Güte!

    Damit kann Wasserstoff zwar (relativ) gefahrlos gelagert und auch transportiert werden, aber nicht genutzt! Heißt, dass mit dem (grün) erzeugten Wasserstoff sowieso weniger als 50% der eingebrachten Energie dann zur Verfügung stehen. Dann wird der Wasserstoff mit (unbekanntem) Energieaufwand in LOHC verpackt, und vor der Speicherung in der Tankstelle wiederum mit unbekanntem Energieaufwand dehydriert. Da sollte dann eine Energieeffizient von weniger als 25% erreichbar sein. Gut, wenn wir die AKW's alle weiterlaufen lassen, könnte es reichen. Dann sollte aber niemand mehr von "grüner Energie" reden!

    Wir werden Wasserstoff brauchen, für Großverbraucher wie Transportschiffe, eventuell Flugzeuge. Aber der Aufwand ist m. E. nicht verantwortbar.

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