Bahnhaltepunkt Winkl und Bischofswiesen - Baubeginn 2022?

Bischofswiesen. Der geplante und mehrfach von der Deutschen Bahn nach hinten verschobene Bahnhaltepunkt in Bischofswiesen/Winkl verzögert sich erneut. Das bestätigte nun die Deutsche Bahn. Frühestens Mitte 2021 soll die Planung nun abgeschlossen sein und mit einer Realisierung begonnen werden können. In der Verwaltung und innerhalb der Fraktionen sorgen die Verzögerungen für Unmut. Bürgermeister Thomas Weber hatte sich in einem Brief gemeinsam mit den Fraktionssprechern an die Deutsche Bahn gewandt und sich über die Verzögerung beschwert. 

Bereits vor zwei Jahren erschien:

Grund für die Verzögerung seien interne Angelegenheiten, die eine Realisierung in der nächsten Zeit unmöglich erscheinen lassen. Weiterhin für nächstes Jahr geplant geplant ist aber die Erneuerung des Bahnhaltepunkts in Bischofswiesen, an dem seit langer Zeit nichts mehr passiert ist.

Kommentare

  • Gesprächsnotiz

    Gespräch mit BGM Altkofer, Bischofswiesen am 09.06.2011 10:00

    Teilnehmer: BGM Altkofer

    Mitarbeiter des BGM

    H. Behringer

    H. Graf

    H. Hofmann

    Als Gesprächsergebnisse können festgehalten werden:

    Der Haltepunkt Winkl-Siedlung ist gegenüber anderen Varianten vorzuziehen.

    Die Gemeinde sieht die Möglichkeit, einen P+R-Platz auf der dem Gleis gegenüberliegenden Seite einzurichten (Lageplan mit Grundstückseinträgen wird von der Gemeinde übergeben). Allerdings ist nicht die Gemeinde Grundstückseigentümer (Eigentümer Forstverwaltung)

    Eine notwendige Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B20 kann über das Straßenbauamt geregelt werden. Dies sollte nicht ausschlaggebend für die Einrichtung des Haltepunkts sein.

    Die Gemeinde wird wohl nicht von sich aus tätig, unterstützt aber eindeutig die Initiative. Eine emotionalisierte Berichterstattung ist nicht zielführend und sollte unterbleiben. Ein Kooperationsproblem mit dem Verkehrsmanager des LKR wird angesprochen. Insgesamt sieht sich die Gemeinde über Gebühr mit den Verkehrssicherungsmaßnahmen belastet und erkennt keine Gegenleistungen z.B. durch Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

    Das Verkehrsforum soll durchaus als Sprachrohr der Bevölkerung die Initiative für den Haltepunkt Winkl-Siedlung einbringen. Dazu empfiehlt der BGM ein Schreiben an den Verkehrsminister Zeil zu verfassen und dem Abgeordneten Richter eine entsprechende Mitteilung zukommen zu lassen. Hilfreich wäre auch ein Gespräch mit LR Grabner und dem Abgeordneten Richter, bei dem die für den Haltepunkt sprechenden Argumente eingebracht werden sollten.

    Das Verkehrsforum kann sich auf die Gemeinde beziehen und damit den Rückhalt in der Bevölkerung darlegen.

    Die Definition der notwendigen Bahnsteiglänge sollte den Planungsbehörden überlassen werde. Sollte ein weiteres Grundstück durch den Bau eines geeigneten Bahnsteigs betroffen sein, sieht die Gemeinde auch hier eine Realisierungsmöglichkeit. An der Unterstützung für die Einrichtung des Haltepunkts durch die Gemeinde sollte das Projekt nicht scheitern.

    Die Einwohnerzahl der Siedlung Winkl wird mit 1050 angegeben. Bischofswiesen hat insgesamt 7500 Einwohner.

    Als zusätzliches Argument kann der Einzugsbereich aus den der Gemeinde Bischofswiesen zugeordneten Streusiedlungen angeführt werden (Zubringen von Fahrgästen durch Autos). Ein naheliegender Gewerbebetrieb könnte dank der Fahrradmitnahme im Zug durch Berufspendler auch mit dem Fahrrad erreicht werden.

  • Ist wie in Bayerisch Gmain, da tut sich seit über 10 Jahren nix!

    Reine Vermutung: Die Bahn-AG kann es nicht! Die Mitarbeiter in der Planung und Ausführung sind seit wesentlich mehr als 10 Jahren hoffnungslos überlastet, so dass im gesamten Land Stillstand herrscht.

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