Ticketverkauf, Probleme mit Verbundtickets

Sehr geehrter Herr Landesrat Schnöll!

Es stimmt mich hoffnungsfroh, dass nun der öffentliche Verkehr in die Hand einer Behörde kommt. Denn es gibt Regelungen, die das Nützen der Öffis wesentlich erschweren.

1. In der App Quando scheint die S-Bahn nicht auf. Auf telefonische Nachfrage bei den Salzburger Verkehrsbetrieben erhielt ich die Antwort, die S-Bahn sei kein Verkehrsmittel der Salzburg AG und daher nicht gelistet.

2. Letzte Woche musste ich von Salzburg zu einem Seminar im Hotel Untersberg nach Grödig. Es gibt keine Möglichkeit, online oder in einer Tabaktrafik eine Vorverkaufskarte zu erwerben. Wenn man in den Obus in Salzburg einsteigt, kann Frau keine Karte bis Grödig lösen. So entwertete ich ein Seniorenticket um 1,50 Euro. Im Bus 26 war dann eine Aufzahlung von 2,10 Euro nötig, wobei ein durchgehendes Ticket nur 2,30 Euro gekostet hätte. Der Busfahrer teilte mir mit, dass seit 1. 1. 2020 keine kostengünstige Aufzahlung im Bus mehr möglich sei.

Daher ersuche ich Sie, auf die Verkehrsbetriebe bzw. den Salzburger Verkehrsverbund Einfluss zu nehmen, damit diese Vorgehensweise umgehend verändert wird. Danke für Ihre Bemühungen.

Brigitta Beghella, 5020 Salzburg

Leserbrief an SZ

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