Weg vom Auto: München: Raus aus dem Dauer-Stau - Die Pläne des MVV-Chefs

bearbeitet 25. Februar in Verkehrspolitik

"Wir brauchen in Oberbayern ein einheitliches Tarifsystem", sagt Rosenbusch. 


Also wir sind da jetzt mal in seinem Oberbayern nicht dabei:


Und Rosenbusch rechnet heuer noch einmal mit einem deutlichen Sprung – weil etwa ab Juni auch einzelne Wochen- und Monatskarten als Handy-Ticket ins Angebot kommen sollen

Seine Idee: Busse sollen schon vor den typischen Stau-Stellen starten – und dann auf dem Standstreifen am Stau vorbei in die Stadt fahren – wo sie die Pendler an einem U-Bahnhof absetzen. Die Autos bleiben dann auf der Autobahn bis zum Abend.

"Autos sind Teil unserer Kultur", sagt Rosenbusch. Es werde sie immer geben. Autofahren sei aber viel zu billig geworden – gerade im Vergleich zu den Preisanstiegen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Er fände einen Spritpreis von 1,90 Euro bis 2 Euro sinnvoll – die Erfahrung habe gezeigt, dass dann viele Menschen auf die Öffentlichen umstiegen – ein stärkerer Effekt, als wenn " nur" die Fahrkartenpreise sinken. Dass die Politik den Spritpreis erhöht, glaubt er nicht.

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