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Wie viel kostet der Verkehr wirklich?

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VCD Fact Sheet zu den externen Kosten des Verkehrs, dem reellen Preis von Autobesitz und zur Kostenbelastung der umweltfreundlichen Bahn.

Der Verkehr verursacht hohe Kosten und diese sind ungerecht verteilt. Neben den direkten Kosten für Aus- und Neubau von Straßen, Schienenwegen und Flughäfen entstehen auch indirekte Kosten, z.B. durch Unfälle, Klimagase, Luftschadstoffe und durch Lärm.

PDF Factsheet

Alpine Perlen - zahnloser Tiger?

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Ein Verband der nur in Erscheinung tritt, wenn es ein Jubiläum zu feiern gibt? Mache sich jeder ein Bild!

Dazu auch enter image description here

Kommentar von Mitglied Peter Renoth: Die Berichte in der Tageszeitung zu „Alpine Pearls“ und dem barrierefreiem Bahnausbau zeigen in Verbindung mit einzelnen Leserbriefen den derzeitigen Stand der Entwicklung des ÖPNV. Den Stand der „Unterentwicklung“ hier im Landkreis. Während vor der Kommunalwahl anscheinend noch erkannnt wurde, wie wichtig die Weiterentwicklung des Öffentlichen Verkehrs für diesen sensiblen Alpenraum ist, war dieser Punkt offensichtlich nach der Wahl relativ schnell vom Tisch der dringlichen Aufgaben abgeräumt. Dieser Öffentliche Verkehr wird hier zu wenig genutzt, es ist auch kein Wunder, er ist nur unter schwersten Entbehrungen nutzbar! Alleine die Umsteigezeiten von den Zubringerbussen sind unzumutbar. Die Tagesrandzeiten sind gar nicht berücksichtigt. Und der Bahnausbau ist so gut wie nicht vorhanden. Wenn da etwas ausgebaut wird, dann so, dass auch den letzten Enthusiasten die Nutzung vergrämt wird. Heut Schienenersatzverkehr da, nach drei Monaten wiederum Schienenersatzverkehr dort, und so geht es über die Jahre verteilt munter fort. In Bayerisch Gmain muss ja nichts ausgebaut werden, „da steigt ja eh keiner aus und ein“, auch keine Staatsministerin, die hat ja Chaffeur wie so viele Entscheidungsträger in der Politik und auch bei der Bahn. Natürlich steigt in Bayerisch Gmain kaum einer aus oder ein, geht bei 50cm Einstiegshöhe für viele Fahrgäste auch überhaupt nicht. Außerdem werden die Zustiege gar nicht erfasst, weil die Zugbegleiter wegen der Steilstrecke von Hallturm bis (mindestens) Kirchberg beim Triebwagenführer sitzen müssen. Der südliche Landkreis ist vom Individualverkehr überflutet, nicht so schlimm wie in Garmisch oder Miesbach, aber das kann noch werden. Denn eine Schnittstelle zum Umsteig auf die Schiene fehlt. Diese Schnittstelle fehlt von Bad Reichenhall bis hinein nach Berchtesgaden. Die Tagestouristen wollen aber zu den Hotspots Königssee, Hintersee, Obersalzberg. Sie haben aber gar keine Chance zum Umsteig auf den ÖV! Ob sie es wollen, solange genügend Parkplätze vor Ort sind (oder auch nicht mehr) und der Stau auf den überfüllten Straßen nicht ewig lange dauert, ist dann eine weitere Preisfrage, in jeder Hinsicht. Übrigens ist diese Schnittstelle in einer vom Landkreis in Auftrag gegebenen Verkehrsuntersuchung schon 1993 beschrieben. Von den Vorschlägen/Handlungsanweisungen in diesem Gutachten wurden auch schon zwei Absätze abgearbeitet, die eine Kooperation bezüglich Linienbus von und nach Salzburg über Großgmain erweitert bis nach bad Reichenhall beinhalten. Wenn uns unsere Heimat etwas wert ist, und wir uns Bewohnern und auch den Urlaubern einen lebenswerten Raum schaffen und erhalten wollen, müssen wir unverzüglich mit der Arbeit beginnen!

woanders: Barrierefreier Ausbau: Politik erhöht Druck auf die Bahn AG

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Während man sich hier bei uns in Freilassing noch einlullen lässt: Eine von vielen empfundene Hängepartie in Sachen Bahnausbau und Herstellung einer Barrierefreiheit im Bahnhof Markt Schwaben will man sich offensichtlich aus politischer Sicht nicht mehr ohne Weiteres bieten lassen. MdB Andreas Lenz teilte der Heimatzeitung schriftlich mit: „Das Vorgehen der Bahn bezüglich der Barrierefreiheit ist wirklich ärgerlich“.

Der hiesige CSU-Mandatsträger aus Frauenneuharting weiter: „Ursprünglich hatten wir ja die Zusage für 2019 – diese konnte die Bahn aufgrund des Ausbaus der ABS 38 (Anm.: Ausbau Richtung Freilassing) und einer entsprechenden Berücksichtigung nicht einhalten. Die jetzigen Aussagen helfen uns aber nicht weiter. Sollte der Ausbau technisch momentan nicht möglich sein, dann braucht es ein Provisorium oder dergleichen. Ein ständiges Vertrösten ohne belastbare Aussagen ist nicht tragbar.“ enter image description here

merkur

Süffisante Historie der Zuggattungen im Güterverkehr

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GAG - Ganzzüge vs Einzelwagenzüge vs ,,, sollte man als feine ironische Kommentierung sehen.

Die Zuggattungen im Güterverkehr zählen zu den wenig beachteten Aspekten des Eisenbahnwesens. Bei der Deutschen Reichsbahn waren schon vor dem Zweiten Weltkrieg Kürzel wie Sg (Schnellgüterzug), Dg (Durchgangsgüterzug) oder der im Mittelpunkt dieses Films stehende Gag (Ganzgüterzug) gebräuchlich, die auch von den beiden Staatsbahnen im geteilten Deutschland jahrzehntelang weitergenutzt wurden. Erst nach der Privatisierung setzte sich ein regelrechtes Zuggattungskarussell in Gang, in dem auch die Ganzzüge ordentlich herumgewirbelt wurden: Nach einigen Fahrplanperioden als KC/KCL/GC (KomplettCargo), CFx/CHL/CS (CompleteTrain) sowie GA/GB/GC usw. (Ganzzüge für bestimmte Marktbereiche) sind wir inzwischen wieder zurück in den 1990er-Jahren: Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 heißt der gute alte Gag wieder GAG. Wenngleich der Schwerpunkt dieses Videos auf den Ganzzügen liegt, kommen die (Eisenbahn-)zeitgeistig geprägten Entwicklungen der übrigen Güterzuggattungen nicht zu kurz; auch Veränderungen im Reisezugverkehr werden am Rande beleuchtet.

Güterzüge werden mit neuem Fahrplan leiser

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enter image description here Idyllisch und auch noch gut für den Klimaschutz: Güterverkehr auf der Schiene. Für Anwohner der Strecken ist der Lärm aber oft eine große Belastung. Jetzt bringt ein Einsatzverbot für laute Wagen Erleichterung.

Als einen „Meilenstein für den Lärmschutz im Verkehr“ hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, das Verbot für laute Güterwagen auf der Schiene bezeichnet. Dieses tritt an diesem Sonntag mit dem Fahrplanwechsel in Kraft. Die Güterbahnen müssen von nun an in Deutschland Wagen mit modernen und leiseren Flüsterbremsen einsetzen. „Für viele Anwohner von Schienenstrecken führt dies zu einer spürbaren Erleichterung, vor allem nachts beim Schlafen“, so Flege. Experten gehen davon aus, dass sich die Umstellung für das menschliche Ohr wie eine Minderung der Güterbahnen-Geräusche um die Hälfte auswirkt.

allianz-pro-schiene

Nach über 40 Jahren: Strecke München-Lindau ist elektrifiziert

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endlich: 155 Kilometer lang, etwa 500 Millionen Euro teuer: Zum Fahrplanwechsel nimmt die Bahn die elektrifizierte Strecke München-Lindau in Betrieb. Schweizer Schnellzüge verkürzen dann auch die Fahrzeit nach Zürich.

Trotz Elektrifizierung: Allgäu als Verlierer? Auf gute Anschlüsse müssen wegen der Elektrifizierung zwischen München und Lindau ab Dezember 2021 auch Bahnfahrer aus dem südlichen Allgäu hoffen: Die Zahl direkter Verbindungen von dort in die Landeshauptstadt sinkt laut Bayerischer Eisenbahngesellschaft an manchen Bahnhöfen um mehr als die Hälfte. Die Fahrgäste müssen unterwegs in eine elektrisch betriebene Bahn umsteigen - weil unter der neuen Oberleitung möglichst wenige Dieselzüge fahren sollen.

Obwohl die Fahrt deswegen nur wenige Minuten länger dauert und insgesamt mehr Züge ins südliche Allgäu fahren sollen, sieht der Vorsitzende des Regionalen Planungsverbands Allgäu, Stefan Bosse (CSU), diese Entwicklung kritisch: "Meine Sorge ist, dass die Bahn mit zusätzlichen Umstiegen für Pendler wieder unattraktiver wird."

Nur noch 27 Mal von Kaufbeuren nach München Bosse ist Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren, von wo die Bahn ab Dezember 2021 statt 45 nur noch 27 Mal direkt nach München fährt.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/nach-ueber-40-jahren-strecke-muenchen-lindau-ist-elektrifiziert-art-689462