Neue Bahnhalte: Freistaat geht in Vorleistung

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Die Hoffnungen für neue Bahnhaltepunkte für Surheim und Freilassing-Nord bekommen berechtigte neue Nahrung: Wie das bayerische Verkehrsministerium bekannt gibt, geht der Freistaat für Planungen in Vorleistung und stellt 550 000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld soll die Deutsche Bahn die Umsetzung im Zuge des zweigleisigen Ausbaus bis im Jahr 2030 vorantreiben. Die Kosten für die beiden Stationen werden sich gemäß erster Schätzungen auf knapp sieben Millionen Euro belaufen.

PNP

auch Lokreport

Wie viel kostet der Verkehr wirklich?

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VCD Fact Sheet zu den externen Kosten des Verkehrs, dem reellen Preis von Autobesitz und zur Kostenbelastung der umweltfreundlichen Bahn.

Der Verkehr verursacht hohe Kosten und diese sind ungerecht verteilt. Neben den direkten Kosten für Aus- und Neubau von Straßen, Schienenwegen und Flughäfen entstehen auch indirekte Kosten, z.B. durch Unfälle, Klimagase, Luftschadstoffe und durch Lärm.

PDF Factsheet

ABS38 - Am Ende?

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Nun wurde bekannt, dass bei vier Kreuzungspunkten auf Tittmoninger Gebiet bis zu 5,6 Millionen Euro an Kosten auf die Stadt zukommen könnten. bgland24 Hintergrund dieser skeptischen Überschrift ist allerdings nicht nur diese eine Quelle, sondern eine ganze Menge Flurfunk - trotz pandemischer Informationssperren - und einem fast 100jährigen Background der ABS38-Geschichte permanenten Scheiterns.

Alpine Perlen - zahnloser Tiger?

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Ein Verband der nur in Erscheinung tritt, wenn es ein Jubiläum zu feiern gibt? Mache sich jeder ein Bild!

Dazu auch enter image description here

Kommentar von Mitglied Peter Renoth: Die Berichte in der Tageszeitung zu „Alpine Pearls“ und dem barrierefreiem Bahnausbau zeigen in Verbindung mit einzelnen Leserbriefen den derzeitigen Stand der Entwicklung des ÖPNV. Den Stand der „Unterentwicklung“ hier im Landkreis. Während vor der Kommunalwahl anscheinend noch erkannnt wurde, wie wichtig die Weiterentwicklung des Öffentlichen Verkehrs für diesen sensiblen Alpenraum ist, war dieser Punkt offensichtlich nach der Wahl relativ schnell vom Tisch der dringlichen Aufgaben abgeräumt. Dieser Öffentliche Verkehr wird hier zu wenig genutzt, es ist auch kein Wunder, er ist nur unter schwersten Entbehrungen nutzbar! Alleine die Umsteigezeiten von den Zubringerbussen sind unzumutbar. Die Tagesrandzeiten sind gar nicht berücksichtigt. Und der Bahnausbau ist so gut wie nicht vorhanden. Wenn da etwas ausgebaut wird, dann so, dass auch den letzten Enthusiasten die Nutzung vergrämt wird. Heut Schienenersatzverkehr da, nach drei Monaten wiederum Schienenersatzverkehr dort, und so geht es über die Jahre verteilt munter fort. In Bayerisch Gmain muss ja nichts ausgebaut werden, „da steigt ja eh keiner aus und ein“, auch keine Staatsministerin, die hat ja Chaffeur wie so viele Entscheidungsträger in der Politik und auch bei der Bahn. Natürlich steigt in Bayerisch Gmain kaum einer aus oder ein, geht bei 50cm Einstiegshöhe für viele Fahrgäste auch überhaupt nicht. Außerdem werden die Zustiege gar nicht erfasst, weil die Zugbegleiter wegen der Steilstrecke von Hallturm bis (mindestens) Kirchberg beim Triebwagenführer sitzen müssen. Der südliche Landkreis ist vom Individualverkehr überflutet, nicht so schlimm wie in Garmisch oder Miesbach, aber das kann noch werden. Denn eine Schnittstelle zum Umsteig auf die Schiene fehlt. Diese Schnittstelle fehlt von Bad Reichenhall bis hinein nach Berchtesgaden. Die Tagestouristen wollen aber zu den Hotspots Königssee, Hintersee, Obersalzberg. Sie haben aber gar keine Chance zum Umsteig auf den ÖV! Ob sie es wollen, solange genügend Parkplätze vor Ort sind (oder auch nicht mehr) und der Stau auf den überfüllten Straßen nicht ewig lange dauert, ist dann eine weitere Preisfrage, in jeder Hinsicht. Übrigens ist diese Schnittstelle in einer vom Landkreis in Auftrag gegebenen Verkehrsuntersuchung schon 1993 beschrieben. Von den Vorschlägen/Handlungsanweisungen in diesem Gutachten wurden auch schon zwei Absätze abgearbeitet, die eine Kooperation bezüglich Linienbus von und nach Salzburg über Großgmain erweitert bis nach bad Reichenhall beinhalten. Wenn uns unsere Heimat etwas wert ist, und wir uns Bewohnern und auch den Urlaubern einen lebenswerten Raum schaffen und erhalten wollen, müssen wir unverzüglich mit der Arbeit beginnen!

Zukunft Bahnarreal Berchtesgaden

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enter image description here Während wir hier im Verein über eine Wiederbelebung der Königseebahn und einen Bahn-Rundverkehr um Salzburg über Grödig, Marktschellenberg, Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Freilassing nicht nur nachdenken, sondern sehr konkret mit Planungen und Organisation beschäftigen, scheint das draußen in den Gemeinden dank dem Lockdown nicht anzukommen. Der Bürgermeister Franz Rasp denkt mal eher an Park & Ride Parkplätze - naja in weiter Ferne auch daran, dass man mit autonomen Fahrzeugen vom Bahnhof in den Markt kommt.

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Barrierefreier Bahnhof Freilassing - ??

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enter image description here am 12.3.13 berichtete unser Verein in einer öffentlichen Veranstaltung über die Planungen zum barrierefreien Bahnhof Freilassing. Es ging dabei v.a. um zwei Aufzüge um barrierefrei ans Münchner Gleis zu kommen. In vielen Jahren schwankte die Diskussion ob man nicht ein großes, phantastisches Projekt Mobilitätszentrum Freilassing für die ganze Region BGL andenken sollte, oder sich doch lieber auf die erreichbaren beiden Aufzüge konzentrieren sollte. Erreicht haben wir bisher eigentlich nix.

Mitsprache nur bei Farbe der Lärmschutzwände?

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enter image description here Landräte und Bürgermeister aus Traunstein und Altötting haben sich zusammengetan. Gemeinsam wollen sie ihre und die Interessen der Bürger gegenüber den Verantwortlichen beim kommenden Bahnausbau vertreten. Das Gleiche würde sich Stadtrat Eder (Grüne FRL) auch vom Landrat Kern und den Bürgermeistern des Berchtesgadender Landes wünschen.

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