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19-06-04 Neuer Vorstand nimmt seine Arbeit auf

Das Verkehrsforum sucht Kontakt zur Öffentlichkeit ABS 38, Bahnübergang Wappach und neue Haltestellen - Der neue Vorstand hat seine Arbeit aufgenommen Bad Reichenhall. Öffentlichkeitsarbeit, die Bedürfnisse von Bahnkunden im ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) zu erfragen, lang angedachte Projekte endlich zu verwirklichen, das liegt dem Verkehrsforum unter dem neuen Vorstand mehr denn je am Herzen. Mit Blick in die Vergangenheit sowie auf die Gegenwart und in die Zukunft wurden daher bei der letzten Monatssitzung viele diskussionswürdige Punkte und Lösungsvorschläge gesammelt. Zweiter Vorsitzender Richard Fuchs beantragte ein Verfahren zur Sammlung der (Kunden)Probleme, wie Verspätungen, Zugausfälle oder Zug-Kreuzungen bzw. Probleme mit Bayerntickets im BGL sowie die Notwendigkeit von Bushäuschen an den zentralen Haltestellen, was mit Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner besprochen werden solle. Zudem möchte das Verkehrsforum BGL demnächst durch Plakate an jedem Bahnhof auf sich aufmerksam machen und über seine Arbeit informieren. Ebenso ist ein Internetauftritt geplant. Über die Email-Adresse info@verkehrsforum-bgl.de kann man es direkt kontaktieren. Vorsitzender Dr. Karl Bösenecker berichtete nochmals über sein Anschreiben zur ABS 38 (Ausbaustrecke 38) vom 2. Mai an die Minister Andreas Scheuer, Ilse Aigner, Michaela Kaniber, Dr. Peter Ramsauer, sowie an MdB Bärbel Kofler und MdL Gisela Sengl. Die einzige Reaktion sei bisher von Bärbel Kofler, SPD, gekommen, die bestätigte, sich in dieser Angelegenheit weiterhin zu engagieren. Es bleibt „die Hoffnung, dass die lange Antwortzeit der anderen ein gutes Ergebnis voraussage,“ so Dr. Karl Bösenecker. In der Diskussion über das Schienenausbauprojekt München-Mühldorf- Freilassing / Burghausen wurde das Thema ABS 38 aufgegriffen und darüber informiert, dass der Freistatt hier 500.000 Euro investiere. Verkehrsministerin Ilse Aigner sagte, Bayern setze bei der Planung auf Digitalisierung. Zentraler Bestandteil von BIM (Building Information Modeling) sind 3D-Visualisierungen des Projekts. Im weiteren Planungsverlauf können diese dreidimensional dargestellten Planungsvarianten mit den Faktoren Zeit und Kosten verknüpft werden, so dass auf diese Weise fünfdimensionale Modelle entstehen. Das erst ermöglicht, unterschiedliche Planungsvarianten zu simulieren und miteinander zu vergleichen, wodurch Bauphasen und Bauzeiten optimiert und dadurch Kosten reduziert werden können. Das klinge gut, werfe aber dennoch die Frage nach einer tatsächlichen Zeitersparnis auf, so die Mitglieder des Verkehrsforums Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit für die Zukunft soll in der Verwirklichung zusätzlicher Haltepunkte an der Strecke der Berchtesgadener Land Bahn liegen (Bad Reichenhall Nord, Reichenhall Mitte und Winkeln). Auch diesbezüglich sei ein Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner geplant. Verkehrsmanager Johann Wick berichtete über ein Anordnungsverfahren wegen des Bahnübergangs Schmölzl/Wappach. Es handle sich um ein gerichtliches Verfahren im vorläufigen Rechtsschutz, das auf den Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO gerichtet ist. Denn dieser Übergang sorgt schon lange für Diskussionsstoff: Er ist an der Bahnlinie Freilassing–Berchtesgaden gelegen und befindet sich auf der Gemeindegrenze zwischen Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain. Es handelt sich um eine nicht ungefährliche Schienenquerung, die weder durch Schranken, noch durch eine Lichtanlage gesichert ist. Direkt neben den Gleisen führt die Bundesstraße 20 entlang. Autofahrer können in bestimmten Situationen das Bahngleis nicht zügig genug verlassen. Eine Verbesserung der Verkehrssituation an dieser Stelle wäre wichtig. Das Verkehrsforum setzt sich für eine Gesamtlösung aller geplanten Haltestellen bis Bad Reichenhall Nord ein, da alles miteinander zusammenhänge. Angesprochen wurde auch die Möglichkeit von öffentlichen Fahrplankonferenzen, wie sie z.B. in Germersheim von der IHK durchgeführt werden, um die Anfahrt zur Arbeit zu optimieren. Auch zur Frage der Verbindung Rostock-Triest will sich das Verkehrsforum Informationen bei der IHK einholen. Der Wiederaufbau Salzburg – Grödig – Berchtesgaden – Königssee – mit einer Durchleitung zum Gymnasium stand ebenfalls wieder auf der Tagesordnung. Über diese Strecke hatte Gunter Mackinger bereits beim Verkehrsforum referiert und sie er als äußerst rentabel bezeichnet. Denn es habe sich immer wieder bewahrheitet, dass nicht der Fahrpreis entscheidend ist, sondern das Angebot. Wenn dies stimme, dann folge die Auslastung der Züge automatisch von selbst. Und warum werde nicht ein Verbund "Südostbayern" mit der Einbindung von Salzburg Hauptbahnhof geschaffen, wurde gefragt, falls die Kooperation mit Salzburg keinen Erfolg bringe?

 

 

Foto (Brigitte Janoschka) Eine Gefahrenstelle: Der Bahnübergang Wappach/Schmölzl sorgt schon lange bei allen Betroffenen (Bahn und Kommunen) für Diskussionsstoff. Das Verkehrsforum hakt nach.
Brigitte Janoschka

 

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Termine

  • Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 16.-22.9. 2019 -finden  im Landkreis folgende Veranstaltungen statt.

    Unser Verkehrforum organisiert zusätzlich folgende INFO-Stände
    • 9:00 bis 12.30 im Haupt-/Busbahnhof Berchtesgaden
    • 15.00 – 18.00 Uhr in Laufen am Mozartplatz während der Veranstaltung „PARKing Day“  
  • Statt Okotber-Monatsversammlung:
    Info-Veranstaltung zur ABS 38 am 2. Oktober 2019 um 16.30 Uhr in Salzburg, WKS - Plakat / weitere Information

  • MIV - Motorisierter Individualverkehr - 22.10.2019 - Lokwelt FRL 19:30
    mit MdL Dr. Büchler und Gisela Sengl


  • AKTUELLES 
    diese Rubrik wird im Rahmen unserer grenzüberschreitenden Kooperation verlagert auf in in-motion.me 

    nettes Erlebnis im Schienenersatzverkehr REI -FRL 9.9.19 

  • 06: 56.636 tägliche Einpendler in die Landeshauptstadt Salzburg listet die neue Pendlerstudie auf, die weitaus meisten (47.774) Erwerbstätige, der Rest Schüler.
  • 06: Die wollen ja eh nur alle Überwachen - China is in the process of rolling out a “nationwide public transport card”
  • 06: Schlimm ist die Feinstaubbelastung oben auf den Straßen. Aber wie ist sie unten – etwa im geplanten Tiefbahnhof Stuttgart 21? >120 Mikogramm!
  • 06:  Investitionen in die Schiene stiften laut einer Studie der EU-Kommission bei einer ganzheitlichen Betrachtung weitaus größeren Nutzen als Investitionen in alle anderen Verkehrsträger einschließlich der Straße.
  • 06: welche Überraschung! - nicht nur mehr neue Straßen auch kostenlosers ÖPNV und -  Selbstfahrende Privatautos führen zu mehr Verkehr!
  • 06: S21 - Milliardenprojekt - Bahn muss Notreserve von Stuttgart 21 anzapfen
  • 06: Erfreulich hohe Beteiligung bei Bürgerbefragung Nahverkehrsplan BGL
  • 05: Österreich: Barbarastatue für Regionalstadtbahn-Innenstadttunnel Salzburg gesegnet
  • 05: Bahn-Konkurrenten wie Flixbus fürchten durch den geplanten Deutschlandtakt von Deutscher Bahn und Bundesverkehrsminister Scheuer große Nachteile.
  • 05: Bahnpolitik: Steigerwaldbahn - Hoher Verkaufserlös und keine Kosten für den Rückbau

  • 05: Kostenloser ÖPNV in Estland
  • 05 Luxemburg - das erste Land der Welt mit kostenlosem Bus- und Bahnfahren
  • 05 Unmögliches Wahr-werden-lassen - B-Mitte, Friedrichstraße wird Fußgängerzone
  • 04 Wann kommt das 365-Euro-Ticket? Bahn-Gipfel will vieles anpacken
  • 04 Stadt und Land Salzburg stellen "Masterplan Verkehr" vor
  • 04 Elektrische Züge ohne Oberleitung und kleinem Akku: Seit Herbst 2018 wird bei der EVB (Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH) ein Triebzug Alstom Coradia iLint eingesetzt
  • 03 Urbane Seilbahnen – technisch möglich, rentabel - aber höchst fragwürdig
  • 03:Bund, Land und Stadt Salzburg unterzeichnen Absichtserklärung für Verlängerung der Salzburger Lokalbahn -Meilenstein in der Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs im Zentralraum Salzburg.
    Stadt und Land&- Landesrat Schnöll: "Eine Mini-U-Bahn allein wird es mit mir nicht geben"
    Landesrat Schnöll: "Eine Mini-U-Bahn allein wird es mit mir nicht geben"

    Quelle: https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburger-landesrat-schnoell-eine-mini-u-bahn-allein-wird-es-mit-mir-nicht-geben-67950970 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
    Landesrat Schnöll: "Eine Mini-U-Bahn allein wird es mit mir nicht geben"

    Quelle: https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburger-landesrat-schnoell-eine-mini-u-bahn-allein-wird-es-mit-mir-nicht-geben-67950970 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
    Nur mit einer technisch und finanziell machbaren Lokalbahn-Trasse bis Hallein werde es einen Baustart bis zum Mirabellplatz geben, sagt Landesrat Stefan Schnöll.

    Quelle: https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburger-landesrat-schnoell-eine-mini-u-bahn-allein-wird-es-mit-mir-nicht-geben-67950970 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
    Nur mit einer technisch und finanziell machbaren Lokalbahn-Trasse bis Hallein werde es einen Baustart bis zum Mirabellplatz geben, sagt Landesrat Stefan Schnöll.

    Quelle: https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburger-landesrat-schnoell-eine-mini-u-bahn-allein-wird-es-mit-mir-nicht-geben-67950970 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
  • 03: Westbahn verkauft 17 Züge an ÖBB und soll neue Züge in China ordern
  • 03: Österreich: Verein Die Rote Elektrische schlägt Beteiligung an deutscher Sammelbestellung bei Zweisystem-Triebwagen vor

  • 03: Bürgerbeteiligung beim Nahverkehrsplan BGL Wir bitten Sie, hier Ihre Anmerkungen zu aktuell bestehenden Problemen im ÖPNV, Ihre Wünsche und konkreten Vorschläge für den ÖPNV im BGL einzubringen und damit zur Weiterentwicklung des ÖPNV beizutragen.
  • 03: München Hbf Verbindung zw. Haupthalle und Gleis 5-10 („Holzkirchner Flügelbahnhof) über Gleis 11 vom 15.03. – 15.05.2019 gesperrt Der Zugang ist nur über die Bayerstraße möglich, der Weg ist ausgeschildert. Bitte beachten Sie: durch den Umweg benötigen sie bis zu 15 min. mehr Umsteigezeit.
  • 03: Laufener Bahnhof bekommt Toilettenanlage
  • 03: Die Rheintalbahn - bis 2042 fertig - 55 Jahr Bauzeit für eine durchgehend  flache Strecke!
  • 03: Schorndorf: Bedarfsbussystem in der Südstadt ersetzte den Linienverkehr - aber auch: Der Bus auf Bestellung fährt nicht mehr ... im Gesetz nicht vorgesehen!
  • 03: Nutzen-Kosten-Analyse der Ausbaustrecke ABS München - Mühldorf - Freilassing aus Bundesverkehrswegeplan
  • 03: Neues aus Stuttgart - S21
  • 02: Jelbi" - App soll verschiedene Verkehrsanbieter Berlins integrieren.
    Umgestiegen wird an zentralen Bahnhöfen. Tickets für alle BVO-Linien.
  • 02: Mit der Daglfinger und Truderinger Kurve sollen Züge aus Italien und dem bayerischen Chemiedreieck besser gesteuert werden
  • 02: Saaldorf-Surheim: Werden wir einen eigenen Bahnhaltepunkt noch erleben? Bahnhalt vielleicht in 10 Jahren ....

  • 02:Rufbus Teisendorf: Zu wenige nutzen den Gemeindebus - er fährt aber weiter.  .... Einheitstarif in Traunstein
  • 02: Die Bahn ist ein demokratischer Sanierungsfall - und könnte damit auch zum Experiment und Modell für viele andere Institutionen werden. Experten sind unabdingbar, um mögliche Wege aufzuzeigen - für Entscheidungen sind sie grundsätzlich weder qualifiziert noch legitimiert. Denn was diese Gesellschaft will, kann nur sie selbst entscheiden. Weil die Bahn aus verschiedensten Gründen alle Bürger etwas angeht, ist es mit den vielen Vorschlägen besonders schwer. Nicht nur, dass die meisten völlig unbeachtet bleiben; die wichtige Frage ist zunächst einmal, wie eine Deutsche Bahn AG überhaupt in die Demokratie passt. 
    Dazu Tiimo Rieg - Für eine demokratische Bahn
  • 02: daraus entspringende Probleme fokussiert auf S21 werden aktuell als Realsatire (Berichte dazu werden eher vermieden) in der aktuellen ZDF-Anstalt v. 29.1.19 zusammengestellt
  • 02: einer der ganz wenigen kritischen Journalisten Arno Luik zum Thema S21
  • 01: Die Schweizer Bahnbranche entwickelt im Programm «smartrail 4.0» gemeinsam ein neues Verkehrsmanagement-System für die durchgängige Planung und Steuerung des Zugverkehrs. Nun konnte smartrail 4.0 erstmals mit einer Simulation die Machbarkeit beweisen. Die Kundinnen und Kunden profitieren ab 2022 von mehr und pünktlicheren Verbindungen sowie präziseren und schnelleren Informationen.
  • 01: Die Planungen für die "U-Bahn" vom Salzburger Hauptbahnhof bis zum Mirabellplatz beginnen.Der Gesellschaftsvertrag zwischen Stadt, Land und Salzburg AG steht. Jetzt wird noch ein Geschäftsführer gesucht. 
  • 01: In Luxemburg kostet das Öffi-Fahren ab 2020 gar nix mehr. Jetzt fordert auch der Grüne Landtagsabgeordnete Severin Mayr Tempo bei der Öffi-Tarifreform in OÖ: Grünen-Mayr fordert 365-Euro-Jahresticket

  • 01: Luxemburg macht ab dem nächsten Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos
  • 01: Gestern hat sich die Politik auf weniger Staus am Grenzübergang A8 geeinigt. Wir Bürger stehen wieder mal fassungslos daneben ....
  • 01: So geht es nicht weiter - Verkehrslandesrat Schnöll (S) trifft Innenminister Herrmann (BY): Die Lösungsvariante sieht nun so aus, dass der Pkw- vom Lkw-Verkehr auf Salzburger Seite so früh wie möglich getrennt und separat kontrolliert wird. Außerdem soll die Kontrollstelle auf dem Walserberg adaptiert werden, so dass für die Pkw-Abfertigung durchgängig zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen.
  • 01: günstigere Tarife und verbesserte Infrastruktur für Verkehrsverbund Salzburg-BGL/TS SN190103 - Die Zusammenarbeit in Verkehrsfragen zwischen Land, Stadt und Gemeinden geht Landesrat Stefan Schnöll noch nicht weit genug Krone

  • 01: Begeisterung für den Deutschland-Takt. Dessen Einführung fordern seit langem Fachleute und Verkehrspolitiker: ein integrales Fahrplansystem nach Schweizer Vorbild – mit stündlich wiederkehrenden Ankunfts- und Abfahrtzeiten im Nah- und Fernverkehr, mit fein abgestimmten Umsteigemöglichkeiten ohne lange Wartezeiten.
  • 01: Stadler flirtet mit Akku-Zügen: Der Zug, für den Stadler bereits die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt in der Tasche hat, soll bereits Anfang 2019 seine Taufe im Streckennetz erleben -80 km Reichweite, 20 min voll Laden

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