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18-05-16 PM:Zukunft mit Herkunft – Verkehr im Berchtesgadener Land

„Elektromobilität“ auf der Schiene verbindet seit 110 Jahren das Berchtesgadener Land und Salzburg. Damals war die Mobilität der heutigen um Jahre voraus. Verkehrsinitiativen entstehen dort, wo die offizielle Ver­kehrs­pla­nung nichts weiterbringt. Das gilt nicht nur für Salzburg, sondern auch für das angrenzende Bayern. Ähnlich, wie im Salzburger Verein „Die Rote Elektrische“, ist im Berchtesgadener Land das Verkehrsforum Berch­tes­ga­dener Land seit Jahren aktiv. Der Tod des langjährigen 1. Vorsitzenden Michael Behringer hat eine schwer zu füllende Lücke hinterlassen. In der jüngsten Hauptversammlung, in Bad Reichenhall, konnte diese mit dem neu­en 1. Vorsitzenden Dr. Karl Bösenecker, einem pensionierten Amtsrichter, geschlossen werden.

Zu dieser Hauptversammlung konnte der bekannte und renommierte Verkehrsmanager und früherer Direktor von den Salzburger Lokalbahnen und der Berchtesgadener Land Bahn Gunter Mackinger als Gastreferent zum Thema „Zukunft des Schienenverkehrs im Berchtesgadener Land“ gewonnen werden. Er wies darauf hin, dass die elektrischen Bahnen rund um den Untersberg bereits vor über 100 Jahren für ganz Europa rich­tungs­wei­send waren. „Elektromobilität“ war bereits damals tagtäglich gelebte Realität. Umso unverständlicher ist es, dass die Elektrifizierung der eingleisigen Hauptbahn-Strecke Mühldorf/Inn nach Freilassing seit 83 (drei­undachtzig) Jahren immer noch auf die Realisierung wartet.

Auch der Betrieb der BLB Berchtesgadener Land Bahn durch die Salzburger Lokalbahnen dürfte ab 2021 Ge­schichte sein. Es gibt keinerlei Anzeichen darauf, dass die Salzburger Lokalbahnen, bzw. Salzburg AG, ir­gendein Interesse am Schienennahverkehr im Berchtesgadener Land hat. Bei seiner Amtseinführung hat der neue 1. Vorsitzende des Verkehrsforums Berchtesgadener Land Dr. Bösenecker bereits Briefe verlesen, die nun an den deutschen Verkehrsminister und an die Bayerische Politik geschickt wurden. Darin geht es um die Aus­baustrecke ABS 38 Mühldorf/Inn - Freilassing und um den grenzüberschreitenden SPNV Schienen-Per­so­nen-Nahverkehr Richtung Salzburg.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist unerlässlich!

Die Zusammenarbeit des Verkehrsforums Berchtesgadener Land mit den österreichischen Verkehrsinitiativen, wie „Die Rote Elektrische“ und „Lebensraum Mattigtal“ wird ein zentrales Anliegen in der gemeinsamen Ver­eins­tätigkeit sein. Diese Zusammenarbeit könnte ein Vorbild und Unterstützung für die Politik in Salzburg, Bay­ern und Oberösterreich sein. Der Verein „Die Rote Elektrische“ hat bereits der Salzburger Ver­kehrs­lan­des­rätin Dr. Brigitta Pallauf vorgeschlagen, einen regelmäßig tagenden grenzüberschreitenden Lenkungskreis ins Leben zu rufen, in dem die Politik vierteljährlich die Zukunft des auszubauenden Nahverkehrs im Zen­tral­raum Salzburg, mit angrenzendem Bayern und Oberösterreich, bespricht und vorbereitet, bzw, bis zur Ent­schei­dungsreife und zur Realisierung führt.

Die Herkunft der „Elektromobilität“ auf der Schiene zeigt, dass sie das Vorbild für die Zukunft ist!

Es muss nur mehr umgesetzt werden!

 

Dr: Karl Bösenecker                                  Richard Fuchs

Erster Vorsitzender                                      Obmann

Verkehrsforum Berchtesgadener Land        Verein „Die Rote Elektrische“

0049-8692-1605                                           0043-664-4118223

 

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  • 15.2. Fr 18-19:30 Salzburg, Hotel Brunauer, Elisabethstr. 15 - Gisela Stete: Eine neue Mobilitätskultur für Salzburg Die Grünen der Stadt Salzburg.
  • Nächstes Monatstreffen Mittwoch, 6.3.2019, 18:30 Axelstüberl - Hotel Axelmannstein, Bad Reichenhall -
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