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MV-2019-07-03

190703-Protokoll Monatsversammlung

 

1. FRL Stellwerkbesichtigung

Herr Peter Bleibinger, Fahrdienstleiter (Fdl) Freilassing (Arbeitsplatz im Stellwerk des Bahnhofs Freilassing) erklärt uns das Stellwerk:

Im Bahnhof fahren täglich 160 Züge Richtung TS, 320 Richtung S. - Nachts ist der Bf ziemlich voll mit übernachtenden Zügen...

Das Freilassinger Stellwerk wurde 1978 in Betrieb genommen und ist ein Relaisstellwerk - relativ alt, Siemens. Die Deutsche Bahn will nun fünf Stellwerke auf der Strecke Freilassing-Bad Reichenhall- Berchtesgaden modernisieren und in Freilassing elektronisch zentralisieren (aktuell noch nicht digitalisiert). Die neueste Technik ECTS (European Train Control System, Europäisches Zugbeeinflussungssystem) funktioniert mit modernen Zügen auch ohne äußere sichtbaren Signalisierungen. ECTS ist in der Schweiz für das Normalspurnetz komplett realisiert, in D nur auf einigen Schnellfahrtstrecken, aber ist für alle Ausbaustrecken vorgeschrieben bzw. EU-weit als Standard erkoren.

Blick aus dem Stellwerk: Gleisnummern: allgemein 1-25 - Die Stumpfgleise 96 & 97 (östlich, für S2/S3 aus Salzburg) , gab es früher schon mal ebenso westlich Gleise 76 &77 aus Reichenhall, letztere dienen aktuell nur zum Abstellen von Zügen.

Es wird angesprochen, dass die Anbindung der ABS38 nach akt. Stand über Weichen erfolgt, die eine Spitzengeschwindigkeit von nur 40 km/h zulassen!

Zum Anlass unseres Besuchs - zu Beschwerden über negative Reiseerlebnisse:

Wartezeiten Hammerau:

Zu berücksichtigen ist bei Halts der Durchrutschweg (evtl. verlängerter Bremsweg eines Zuges), Gleisfreigaben im Umfeld erfolgen erst nach Rückmeldung über Stillstand des einen Zuges im vorgesehenen Bereich.

Warum können nicht beide Züge gleichzeitig losfahren? Bei Halbschranken kann nicht länger als 240 s gewartet werden, da sonst die Gefahr gesehen wird, dass die Schranken vom Straßenverkehr umfahren werden. Deshalb sollte eine Durchfahrt kurz gewährt werden, erst dann wird die Schranke wieder geschlossen und der Zug kann losfahren.

Weite Entfernungen zwischen den Anschlüssen. Dies wird mit organisatorischen Notwendigkeiten, also der hohen Belastung des Stellwerkes erklärt. Dass die Lautsprecherdurchsagen bzw die Abfahrtsanzeigen am Bahnsteig oft nicht der Realität entsprechen, was gerade für Touristen und einmalig Reisende sehr irritierend ist, wird mit den langen Laufzeiten und übergeordneten Zuständigkeiten erklärt, Lautsprecherdurchsagen & Displayanzeigen erfolgen von Rosenheim/München aus, da gibt es offenbar erheblich Synchronisationsprobleme .... ommunikationsprobleme zw Eisenbahnverkehrsunternehmen: Müsste das nach M weiterleiten, ... Da bekommt das Stellwerk eine Meldung.... Bundesnetzagentur ... Wege sind zu lang, zu viele EB-Verkehrsunternehmen,

Warum wird mit den Anschlüssen in FRL nicht gewartet? - Bleibinger erläutert das Meldessystem – erwähnt aber auch das Problem, warum sollten 600 Reisende im Meridian auf 5 Reisende aus REI warten müssen und dann eigene Anschlüsse versäumen? Er verweist auch auf ein Sanktionssystem innerhalb der Bahnorganisation, das es vielleicht nicht attraktiv macht, dominante Züge warten zu lassen (das könnte auch gewissermaßen eine „Stellwerkskultur“ prägen, MS)

Das Hin und Her und die Optimierung der Entfernung bei Umstiegen zw. Anschlüssen von/nach Salzburg bleibt unklar, Überlastung?

Generell haben wir den Eindruck, dass es sich bei allem Chaos letztlich um systematische Fehler handelt, die man mit einer gewissen Vehemenz auch lösen könnte. Für uns ist ein Problem, dass bei der Anhäufung von Problemen und deren terminlicher Tragweite kaum jemand der kann, auf sein KFZ verzichtet!

Ist der Übergang von Gleis 97 zu den anderen barrierefrei? Eben aber lang!

Frage: Wo muss man sich hinwenden wenn Schalthäusel in Bischofswiesen aus Beton mit Holz verkleidet werden soll? DB Netz AG

2. Fortsetzung im Versammlungsraum:

(Problem Interessierte fanden keinen Zugang – z.B. J. Wick)! Ich habe telefoniert ...

Diskussion, wie sammeln wir die Fehler, wie gehen wir damit um? - Internet Mängelmelder, Forum?!

Karl Bösenecker berichtet nochmals den Sachstand BÜSTRA Wappach-Weg in Reichenhall:
Diskusstion: Wappach, ... (Eisenbahnkreuzungsgesetz) – Bericht über Gespräch bei Christian Rehm, Behörden- und Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Traunstein, am 2.7.19 – Im Okt18 erging Anordnung auf Erstellung einer Bahnübergangs- und Straßensicherungs-Anlage (BÜSTRA-Anlage): Um ein Abfließen des Verkehrs aus dem kritischen Bereich zwischen lichtsignalgeregelter Kreuzung und Bahnübergang zu ermöglichen, werden BÜSTRA-Anlagen eingesetzt. Diese Anlagen verbinden die Sicherungstechnik des Bahnübergangs mit der der Straßenkreuzung oder -einmündung. In jüngstem Schreiben 25.6.19 (Ausnahme von der Veränderungssperre) zeichnet sich ein Fortgang des Verfahrens an, es liegt v.a. nun an der Bahn, wir haben weiteren Termin mit DB-Netz abgesprochen. Rehm schätzt nicht vor 2022.

Richard Fuchs informiert über Vorbereitung für Vorstellung der Ausbaustrecke bei einem Termin in Salzburg (Wirtschaftskammer), wer plakatiert evtl noch, hat Zugang? Moderation mach H. Pfisterer von der Wirtschaftskammer Salzburg .

Vereinsausflug: Sa 28. 7. weitere Orga online

Richard Fuchs stellt die Bedeutung der Strecke Mühldorf Simbach heraus. Mehr / schnellere Takte!

Max Aicher ist heute zu Gast und kritisiert Barrierefreiheit der aktuellen Planungen, berichtet von einem Treffen/Anhörung bei der RegOBB. Er stellt sich nach Abriss des Bahnhofs FRL eine durchgängige Verbindung der Stumpfgleise westlich und östlich (7x & 9x) vor und auch einen 15min-Takt nach REI. Ob die Straßenführung vor dem Bahnhof beibehalten kann, wird nicht geklärt.

Aicher geht davon davon aus, dass 80% der Kosten einer Unterführung direkt vom Bahnhof in die Stadt durch Zuschüsse gedeckt wären.

In der Diskussion findet Aichers Vorschlag wegen der strukturellen Verbesserung für die Bahnkunden, aber auch für die FRL-Infrastruktur, positives Interesse. Bedenken ergeben sich, wie weit der Fortschritt der aktuellen Maßnahmen für Barrierefreiheit durch weitere Diskussionen ausgebremst würde. Aber auch Karl Bösenecker verweist darauf, dass die Anpassung des Zulaufs aus Mühldorf in den aktuellen Planungen noch nicht berücksichtigt ist. Aus all dem ergibt sich ein Dilemma mindestens zwischen schnellem Baubeginn mit vorhersehbaren Kosten für teure Anpassungen und einem verzögerten Baubeginn.

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6.12.2019 - PM zum Bahnausbau FRL-BGD

 

jetzt neuunsere Kommunikationsplattform zur Ideen- & Informationssammlung sowie Diskussion

 

Diskutieren Sie mit - informieren Sie sich über das Vereinsgeschehen, machen Sie Vorschläge zur Verbesserung, berichten Sie über Probleme mit den öffentlichen Mobilitätsangeboten - 
verwenden Sie evtl unsere Kontaktseite, wenn ihnen eigene Einträge im Foum zu mühselig erscheinen! 

(nachdem das Forum in den ersten Stunden mit Sexlinks zugeschüttet wurde, lassen wir nur noch Akivitäten von angemeldeten und validierten Nutzern zu - d.h. wenn Sie sich anmelden, müssen Sie leider auf die Validierung duch unsere Adminisratoren warten)

Termine

AKTUELLES 

  • Achtung! - Diese Rubrik mit aktuellen Nachrichten zur Mobilität wurde im Rahmen unserer grenzüberschreitenden Kooperation verlagert auf die Site:  in-motion.me -

beachten Sie bitte, dass Sie in Kopfteil die Möglichkeit haben, Themen zu filtern bzw Filterbedingubgen herauszuklicken.

Weichnachtsgeschenk?

Die umfassende und aktuelle Literatur zur Geschichte der ABS 38 Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing (- Salzburg) von Karl Bürger & Karl Bösenecker jeweils 272 Seiten und ca. 500 Abbildungen (Fotos und Pläne) Format DIN A 4, Fadenheftung Preis je Buch: 39,90 €, beide Bücher 75,00 € ->Bestellung

    

 

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